Der Fluss der Energie – statt im Burnout zu landen

Der Fluss der Energie – statt im Burnout zu landen

 

Der Fluss der Energie – statt im Burnout zu landen

 

Was ist der Fluss des Lebens? Und was ist ein Burnout? Und wieso kann ein Leben im Fluss des Lebens uns vor Burnout schützen?

Alles geht um Entspannung, aber dazu später mehr!

Seit Jahrtausenden gibt es die Analogie um den Fluss des Lebens (panta rhei). „Man müsse sich treiben lassen, man müsse das Leben akzeptieren, wie es ist!“ Aber wie geht das?

Der Fluss unseres Lebens, das Leben eines jeden Einzelnen, entspringt an seiner Quelle. Das Leben wird uns von irgendwoher eingehaucht, wir fließen los, wir wachsen auf, geraten mit unserem Leben in so manche Stromschnelle und münden langsam in einen größeren, ruhigen Strom, der dem Meer zufließt. Dort dürfen wir eins werden mit den vielen anderen Flüssen.

Der Fluss ist unaufhaltsam. Er ist nicht durch uns veränderbar, aber er verändert sich. Er bahnt sich seinen Weg, ist phasenweise abwechslungsreich, dann wieder stagnierend und langweilig. Es ist für alle das gleiche Spiel.

 

Nur gibt es zwei Betrachtungsweise des Flusses:

  • Die einen sehen sich fließend. Sie schwimmen in dem Strom. Sie werden untergetaucht von Stromschnellen. Das Leben fließt an ihnen vorbei, ohne dass sie es wirklich genießen können. Sie hasten von Tag zu Tag und versuchen ihre Aufgaben zu bewältigen.
  • Für andere ist es momenthaft, d.h. man sieht das Leben als eine lange Aneinanderreihung von vielen verschiedenen, aber entspannten Momenten. Diese sind geprägt von Bewertungsfreiheit und Akzeptanz der Dinge.

 

Dieser immer wieder entspannte und uns entspannende Blick auf das Leben und um uns herum, wirkt wie ein schützendes Ruderboot. Man lässt sich treiben, sieht die Landschaft um sich herum vorüberziehen und kommt dennoch bei Stromschnellen in Aktion – ruhig, entspannt und trotzdem, ja gerade deshalb, richtig handelnd!

 

So viel zum Strom des Lebens, und was ist dann ein Burnout?

Die meisten Menschen, die einen Burnout erleben, befinden sich gerade in den Stromschnellen des Lebens. Man hat beispielsweise kleine Kinder, einen fordernden Job, seine älter werdenden Eltern an der Backe und einen Perfektionismus, der versucht das alles auch noch sehr gut zu machen! Und subtil über Allem hängt der Klimawandel und die prognostizierte Migrationswelle des nächsten Jahrhunderts!

Aus Forderungen an uns und Förderung für uns wird eine Überforderung. Diese Überforderung zeigt sich in nicht enden wollenden Gedankenströmen. Abends beim Einschlafen werden diese erst sichtbar, aber sie sind den ganzen Tag vorhanden. Sie beeinflussen und lenken unser Leben!

 

Vielleicht machst du einfach mal kurz die Augen zu und versuchst deine Gedanken wahr zu nehmen.

 

 

 

Diese Worte oder Bilder laufen andauernd ab, sie sind immer da. Ob du gerade mit deinen Kindern redest, fern schaust, oder deine Arbeit erledigst. Sie prägen deine Art zu sprechen, Beziehungen zu führen und deinen Job zu erledigen.

Wenn man nun also in diesen Gedankenstrudel des Burnouts kommt, dann begibt sich der Körper in einen Panik- und Kontrollmodus, anstatt aus der Entspannung heraus natürlich zu agieren. Wir sind nicht mehr mitfühlend, sondern kämpfend! Wir sind nicht mehr offen für Neues, sondern versuchen krampfhaft an bestehendem festzuhalten. Stresshormone werden ausgeschüttet. Der Körper gerät in einen Fright-Fight-Flee-Modus und kommt in Kampfstimmung. Das Blickfeld engt sich ein, die Herzfrequenz und der Blutdruck steigen, die Muskeln spannen sich an. In diesem Zustand lässt sich schwer die Stimmung des anderen erkennen oder Kompromisse schließen. Man versucht im wahrsten Sinne des Wortes, nicht unterzugehen!

 

Und wie wirkt sich nun ein Leben im Fluss des Lebens auf ein Burnout aus?

Die Antwort ist einfach. Man baut sich ein Ruderboot und lebt entspannt! Man beobachtet das Leben mehr und mehr, man bewertet nicht mehr sein Gegenüber, sich selbst und die Umwelt. Man nimmt die Dinge an, wie sie sind und teilt nicht ein in Gut und Böse (Adam, Eva, Paradies, Apfel, Baum, Gut und Böse!) Die Stromschnellen des Lebens kommen trotzdem, aber man kann sie entspannt abwettern und wieder gehen sehen, denn man weiß: die Stromschnellen haben irgendwann ein Ende.

Alles hat ein Anfang und ein Ende.

Die vorhin erwähnten Ströme aus Gedanken sind trotzdem da, aber auch sie werden entspannt beobachtet und nicht bewertet. So wird aus einem schwierigen Moment ein entspannter Moment ein schöner, ja glycklicher Moment. Und was macht das Leben zu einem glücklichen Leben?

Ich hörte einmal: das Leben ist eine Perlenkette. Jeder glückliche Moment, den du bewusst wahrnimmst, ist eine Perle, die du auf deine Kette des Lebens fädelst. Wenn du nun zurück blickst am Ende deines Lebens und eine lange Perlenkette in der Hand hältst, dann hast du ein glückliches Leben geführt. Wenn deine Kette kurz ist, dann hast du das Leben nicht in seiner Fülle erkannt und gelebt.

 

Aber wie kommt man jetzt da hin?

So, wie wir alles im Leben lernen.

Wir üben, wir versuchen, wir stolpern, wir stehen auf, wir putzen uns ab und lachen über uns und irgendwann sind wir einen Schritt weiter und machen diesen Fehler nicht mehr! Ganz konkret heißt das, wir üben erst einmal uns zu beobachten. Die Dinge zu beobachten. Achtsam zu werden!

Diese Achtsamkeit hilft uns, unseren Geist, unseren Körper und das Leben um uns herum als das zu betrachten, was ist nun einmal ist. Einfach „da sein“ im Leben üben!

Beobachten, nicht bewerten!

Diese Achtsamkeit hilft uns, unseren Körper in seiner Entspannungsfähigkeit zu beobachten. Wir lernen, immer entspannter und ruhiger zu werden. Somit schaffen wir uns einen neuen Ausgangspunkt, den wir nun als entspannten Zustand betrachten.

 

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft wissen gar nicht mehr, was wirklich entspannt bedeutet. Das Leben eines Menschen im postindustriellen Zeitalter, mit Uhrzeiten und Terminen, kann gar nicht so entspannt sein, wie das Leben als Jäger und Sammler. Was ist also wirklich entspannt?

Die dann geübte Achtsamkeit (Das Beobachten des Lebens), hilft uns im Täglichen immer wieder, unsere Anspannung zu beobachten und in den geübten Entspannungszustand zurückzukehren. An der Kasse im Supermarkt, wenn das Baby schreit, wenn der Chef gerade mal wieder nörgelt, trotzdem entspannt sein! Was für ein Traum!
Man verwandelt einen Stein in eine Perle – also Wasser zu Wein!

Diesen Zustand innerer Zufriedenheit, egal was im Außen stattfindet, nennen wir Glyck!

 

Ja und nun?

Dies kann man lernen, in dem man beginnt täglich zu trainieren. Unser Gehirn ist zum Glück bis ins hohe Alter plastisch und lernfähig. Durch tägliches Training können wir uns in beinahe jeder Disziplin verbessern. Training ist Übung und Wiederholung. Oft! Täglich!

Diese zehn Minuten täglichen Übens der Entspannung und Beobachtung seines Gedankenstromes verändern buchstäblich 23 Stunden und 50 Minuten des Tages zum Besseren.

Es lohnt sich! Ich könnte mir kein besseres Investment mit höherer Rendite vorstellen. Was ist mehr wert als ein glückliches, entspanntes Leben?

 

Und nun abschließend für junge Eltern:

Indem ihr lernt, in Zeiten der Stromschnellen ein entspanntes, glyckliches Leben euern Kindern vorzuleben, erntet ihr doppelt. Denn eure Kinder werden die Entspanntheit in ihre Generationen weitertragen.

 

 

 

Mit den Worten des englischen Schriftstellers Charles Reade

(1814- 84)

  • Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
  • Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
  • Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
  • Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
  • Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

 

Bis bald, zum Glyck!

Euer Are Hilliges

 

Are Hilliges 

Zahnarzt www.zahnarztpraxis-hilliges.de

Kinderzahnarzt www.trolldent.de

Gesellschafter des GLYCK Backnang

www.glyck-backnang.de

Kursleiter Mindful Leadership im GLYCK

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen newsletter anmelden!
Dein Atem – Lebenselixier und Wegweiser-Test

Dein Atem – Lebenselixier und Wegweiser-Test

 

Dein Atem – Lebenselixier und Wegweiser

 

Dein Atem ist dein Lebenselixier und verdient daher ab und zu auch besondere Hinwendung.

Er hilft dir z.B. beim Runterkommen und Entspannen

Auch bei der Frage: Wie geht es mir gerade eigentlich? Kann dein Atem dir Aufschluss geben. Durch deinen Atem kannst du eine Verbindung zu dir herstellen, schauen wie es gerade in dir aussieht. Oftmals spiegelt dir dein Atem genau deine Gemütslage. Ist er schnell und flach, kannst du dich fragen, was dich gerade so hetzen lässt, was dir vielleicht den Atem nimmt und nur ganz flach sein lässt? Stockt dir der Atem und du bekommst schlecht Luft, hast vielleicht ein Druckgefühl auf der Brust, kannst du auch dem nachgehen: Wo mache ich mir gerade Druck? Oder: Was nimmt mir die Luft zum Atmen?

Der Atem ist auch die Verbindung zwischen Yin und Yang. Dabei steht Yin für das Passive, die Ruhe, die weibliche Energie und Yang für das Aktive, Kraftvolle, die männliche Energie. Unser Atem verbindet in uns diese zwei Kontraste und macht uns somit vollkommen und ganz.

Atme hier jetzt einmal aktiv ganz tief ein!
Lass dann deine Ausatmung passiv einfach geschehen.
Einatmen, weite dich, ausatmen, lass los, gib ab.

 

Entspannung und Stressreduktion durch bewusstes Atmen

Unser Alltag wird zunehmend schneller und lauter. So kann dir bewusstes Atmen oftmals wieder einen klaren Kopf verschaffen und dich auf das wirklich Wichtige fokussieren lassen. Oftmals hilft es schon, wenn es gerade super stressig ist, einfach ein paar ganz tiefe bewusste Atemzüge zu nehmen. Dies hilft dir dabei, in dem Moment danach das zu tun, was dir gerade wirklich guttut. Oftmals entscheidest du nach einem so tiefen Atemzug, dass es jetzt Zeit für eine Pause ist. Beobachte dich hier mal selbst in deinem Alltag!

Falls das bei dir so noch nicht ist, keine Sorge! Auch das ist, wie alles im Leben, eine Sache der Übung. Du kannst es dir ganz gezielt vornehmen, in deinem Alltag immer wieder bewusste „Atempausen“ einzulegen. So wird sich dies etablieren und du kannst auch in stressigen Momenten einfacher darauf zurückgreifen.

 

 

 

Pranayama

Bei meiner Recherche nach der Bedeutung von Prana bin ich auf das Journal von

Mandala – Yogi up your life gestoßen:

„Prana ist in der Yoga-Tradition die kosmische Lebensenergie, die Urkraft aller Naturerscheinungen, die Schwingung, die Materie bewegt. Prana ist für uns Menschen sehr wichtig. Es versorgt Körper, Geist und Seele mit lebensspendender Energie, und belebt und schützt unsere Zellstruktur. Auch wenn wir ständig von Prana umgeben sind und es die meiste Zeit ohnehin unbewusst aufnehmen, können wir unsere Gesundheit, Vitalität und Lebensfreude steigern, indem wir uns bewusst Prana zuführen. Wie bei allem spielt auch hier das Bewusstsein eine große Rolle. Wir können uns Prana ganz bewusst zuführen, indem wir durch die Kraft unserer Gedanken den Pranafluss im Körper anregen und erhöhen. Das kann durch die bewusste Atmung, durch Meditation oder auch Visualisierung geschehen.“

https://mandala-fashion.com/blogs/eco-blog/ueber-die-bedeutung-von-prana

Laut Wikipedia bezeichnet der Begriff „Pranayama“:

 „die bewusste Regulierung und Vertiefung der Atmung durch Achtsamkeit und beständiges Üben. Da die Atmung Träger der Lebensenergie ist, kann man Prana auch mit „Atem“ übersetzen – im ursprünglichen Gebrauch hat der Begriff jedoch ein größeres Bedeutungsspektrum. Eine fortdauernde Konzentration auf die Vorgänge der Atmung und bewusst ausgeführte Atemtechniken können die Prozesse des Bewusstseins beeinflussen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Pranayama

 

Ich lade dich jetzt ein ganz bewusst Prana, die Lebensenergie und Urkraft in dir zu steigern:

Kühlende Atemtechnik für heiße Sommertage

Im Pranyama gibt es auch eine Atemtechnik, die zur Abkühlung dienen kann, die Sitali-Atmung, die vor allem an heißen Sommertagen hilfreich ist.

  1. Setze dich in eine aufrechte Sitzhaltung
  2. Rolle deine Zunge an den Seiten nach oben ein. Wenn du das nicht kannst, dann spitze die Lippen.
  3. Sauge nun durch die schmale Öffnung deiner Zunge/Lippen ein.
  4. Spüre die Kühle, die entsteht! Du kannst dir hier auch vorstellen, dass du kühlende, entspannende Energie einatmest und diese kühlende Kraft dich vom Kopf bis zu den
    Zehen erfüllt.
  5. Atme entspannt durch die Nase aus.
  6. Wiederhole für ca. 10 Atemzüge
  7. Lasse deinen Atem danach ganz entspannt für ein paar Atemzüge wieder ganz von allein fließen und spüre nach.

 

„Atem ist die direkte Teilhabe an der nährenden Kraft des Lebens.“ (Mark Whitwell)

Dein Atem ist ein Geschenk. Er hält dich ganz ohne, dass du dich dafür anstrengen musst, am Leben. Er versorgt dich mit dem, was du zum Leben brauchst: Sauerstoff, Energie, Prana!

Sei dir gewiss, dass hinter deinem Atem, hinter dem, wie du atmest und wie du damit bist, immer eine Möglichkeit für Entdecken und Erforschen steckt. Eine Möglichkeit für Entwicklung. Wenn du dir hierbei Hilfe wünschst, dann stehe ich dir gerne mit meiner Erfahrung und meinem Wissen als Mental-Ressource Trainerin, Coach und Yogalehrerin zur Verfügung! Vereinbare hierfür einfach einen Termin für ein erstes Kennenlernen am Telefon oder über Zoom.

Von Herzen alles Liebe,

Anja König

 

Anja König – Coaching & Yoga 

Mental-Ressource Trainerin, Coach und Yogalehrerin

www.koenigcoaching.com

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen newsletter anmelden!
Unser GLYCKsmagazin ist online – gemeinsam mehr gestalten

Unser GLYCKsmagazin ist online – gemeinsam mehr gestalten

DAS NEUE WIR: GEMEINSAM.MEHR.GESTALTEN

Hallo liebe Freunde des GLYCKs,

Es ist so weit, wir haben die Chancen des Lockdowns genutzt, unsere Projekte überdacht und unser Profil geschärft:

gemeinsam.mehr.gestalten

Das GLYCK, als Ort der Begegnung und inneren Entwicklung, wird in den Mittelpunkt gestellt. Ein Ort, in dem gemeinschaftlich durch das GLYCKs-Team und die Teilnehmer die Möglichkeiten geschaffen werden, sich zu entfalten und glycklich zu werden. Zu Zufriedenheit zu gelangen, ohne die Spirale des Konsums anzuheizen. Zufriedenheit, unabhängig von äußeren Umständen. Gemeinsam.

Wir möchten eine Gesellschaft befeuern, die zusammenhält – nicht aus Pflicht oder dank Gesetzen, sondern aus dem WISSEN heraus, dass wir, die Natur, der Mitmensch, das Gegenüber dasselbe sind. Sich aus der Stärke heraus entwickeln, ohne auf die eigenen Schwächen zu sehr zu achten. Seinen eigenen Wert entdecken und deshalb Freude geben können. Erst in Backnang und dann die Grenzen sprengen!   Und … alles kann, nix muss.

Aufgeben war und ist für uns keine Option gewesen, da wir fest daran glauben, dass „nichts vorbei ist“, sondern „erst recht“ das ganze Potential, dass in uns allen steckt, gelebt werden kann und soll.   Am besten klappt dies immer gemeinsam.

Auch wenn das GLYCK als Ort aktuell noch geschlossen ist, war und ist unser Anliegen, unseren Wert Gemeinschaft auch auf neuen Ebenen zu leben. Deswegen wurde uns GLYCK Daily als Onlineangebot geboren, welches sich mittlerweile zu GLYCK Weekly entwickelt hat.

Unser GLYCKsmagazin – 1. Ausgabe jetzt gratis online

Um eine wachsende Community aufzubauen und die Angebote des GLYCKs zu verbreiten, freuen wir uns darüber, euch unsere 1. Ausgabe des kostenlosen GLYCKs-Magazins zu präsentieren!            

Es ist online abrufbar und wir haben in der 1. Ausgabe zwei tolle Interview-Partnerinnen gehabt. Lasst Euch inspirieren und blättert mal durch. Ein Online-Magazin, das wir auch als Präsenzexemplar auslegen werden.

Wir bitten Euch, dieses GLYCKs-Magazin eifrig zu teilen und die Idee von GLYCK als Ort der Begegnung mit sich selbst und anderen Glyckssuchenden zu verbreiten. Also bitte #likenlikenliken, schickt es auf Euren Newsletter, teilt es auf Facebook und Instagram, herzt unsere Posts, schreibt es in den Blog und … sagt es einfach Euren Nachbarn.

Hier dürft IHR JETZT „gemeinsam MEHR gestalten!!“

Bleibt zufrieden und entspannt!

Suzana und Are 

für GLYCK gemeinsam.mehr.gestalten

 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen Newsletter anmelden!

Die innere Haltung der Achtsamkeit

Die innere Haltung der Achtsamkeit

Es ist essenziell wichtig, mit welcher inneren Haltung ich der gegenwärtigen Erfahrung begegne. Der vietnamesische Mönch Thich Nhat Hanh beschreibt bildhaft, dass wir alle möglichen Arten von Samen in uns tragen. Welche Samen davon aufgehen, hängt davon ab, wie wir diese regelmäßig mit der nötigen Menge an Wasser versorgen. Wenn wir unsere innere Haltung im Sinne der Achtsamkeit schulen, können wir unser Denken und Handeln bewusst steuern und unser Herz öffnen.

„Was hinter uns liegt und was vor uns liegt – das sind Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in uns liegt.“
Oliver Wendell Holmes

Im folgenden möchte ich die von Jon Kabat-Zinn entwickelten sieben Säulen der Achtsamkeit kurz vorstellen. Sie sind so etwas wie die Grundwerte, mit der die Achtsamkeit aufs Leben schaut.

  1. Nicht bewerten
  2. Geduld
  3. Anfängergeist
  4. Vertrauen
  5. Nicht-erzwingen
  6. Akzeptanz
  7. Loslassen

Gerade in der heutigen Zeit erleben wir oft, dass der gegenwärtige Moment nicht unseren Erwartungen entspricht. Sind wir trotzdem in der Lage, uns diesem zu öffnen und ihn – so wie er ist – willkommen zu heißen? Ohne ihn zu bewerten, zu vergleichen oder zu beurteilen, mit einer geduldigen, vertrauensvollen, freundlichen Haltung? Können wir das Hier & Jetzt mit Anfängergeist neugierig erforschen, ohne eine Änderung erzwingen zu wollen? Und können wir uns mit dem Augenblick anfreunden, ihn annehmen und alle Erwartungen loslassen, dass er anders sein sollte, als er gerade ist?

Kultivieren wir diese Samen – sowohl in der Meditation als auch im Alltag – können wir auch uns selbst, anderen und dem Leben allgemein mehr mit dieser inneren Haltung begegnen. Wir lernen die kleinen Dinge des Lebens mehr zu schätzen und können mit Herausforderungen gelassener umgehen. Durch Achtsamkeit werden wir immer weniger in destruktiven Mustern gefangen sein und können bewusst die Verantwortung für unser Leben übernehmen und dieses entsprechend unserer Werte leben.

Welche Qualitäten möchtest Du leben?  Und kannst Du Deine innere Haltung noch mehr darauf ausrichten? Denn es liegt in unserer Hand: Where the attention goes, the energy flows! 😉

 
Vertiefende Ressourcen: 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen newsletter anmelden!
Anregungen für Achtsamkeit im Alltag

Anregungen für Achtsamkeit im Alltag

Viele – auch Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung – haben manchmal den Eindruck, die Achtsamkeit beschränkt sich nur auf die Zeit, in der wir auf dem Meditationskissen sitzen. Am Ende klingt die Klangschale, und schon sind wir wieder im Autopiloten und führen unseren Alltag genauso weiter wie vor der Meditation. Was wäre jedoch, wenn unser Leben eine einzige Meditation ist?

Wir können allem mehr Qualität und Tiefe geben, indem wir in Kontakt mit dem gegenwärtigen Moment kommen und achtsam und präsent sind. Ich möchte Euch heute fünf praktische Anregungen vorstellen, um Achtsamkeit immer mehr auch in alltägliche Tätigkeiten einfließen zu lassen.

1. Achtsam aufwachen

Wie wir den Beginn eines Tages gestalten, hat einen großen Einfluss auf dessen Verlauf. Bleibe daher nach dem Aufwachen einen Moment im Bett liegen, konzentriere Dich für einige Atemzüge auf Deinen Atem und spüre, wie der Atem den Körper bewegt. Mache Dir bewusst, dass ein vollkommen neuer Tag vor Dir liegt, der in dieser Form einzigartig ist und so nie wiederkommen wird. Vielleicht willst Du Dir auch eine Intention für den Tag setzen? Mit welcher Qualität möchtest Du diesen Tag leben? Genervt, gestresst, im Autopiloten oder vielleicht eher achtsam, mit Qualitäten wie Klarheit, Mitgefühl, Dankbarkeit, Verbundenheit, Selbstfürsorge…?

2. Achtsam essen
Nimm Dein Essen mit allen Sinnen wahr: Den Geruch, die Farbe, Konsistenz, den Geschmack, den Nachgeschmack… Vor allem bei den ersten Bissen sind unsere Geschmacksnerven besonders sensibel für den Geschmack. Kaue das Essen sorgfältig und esse mit Genuss. Du kannst Dir auch bewusst machen, welche Schritte nötig waren und wieviele Personen involviert waren, damit dieses Essen so auf Deinem Teller landete (vom Anbau, Ernte, Produktion, Transport…) Wir nehmen die Dinge oft so selbstverständlich und nehmen uns getrennt von anderen wahr, obwohl wir so tief voneinander abhängig und miteinander verbunden sind…

 3. Den Arbeitstag achtsam beginnen

Auch wenn Du vielleicht im Homeoffice bist, nimm Dir einen Moment Zeit, um wirklich an Deinem Arbeitsplatz anzukommen. Nimm ein paar bewusste Atemzüge, spüre den Boden unter Deinen Füßen und mache Dir bewusst, dass ein neuer Arbeitstag beginnt, bevor Du mit Deinen Tätigkeiten beginnst. Lass Deinen Blick zwischendurch immer wieder in die Weite schweifen und nimm achtsam wahr, was Du gerade hören, sehen und im Körper spüren kannst.

 4. Achtsam gehen

Wenn Du gehst, sei Dir bewusst, dass Du gehst. Auch kurze Wegstrecken, wie z.B. der Weg zur Küche, um einen Kaffee zu holen, können achtsam zurückgelegt werden und so unser „Achtsamkeitsmuskel“ gestärkt werden. Du musst hierzu nicht extrem langsam gehen und so die Aufmerksamkeit der anderen auf Dich lenken. Sei einfach ganz präsent im Moment und spüre die Körperempfindungen, wenn abwechselnd Dein rechter und linker Fuß den Boden berühren. So viel in unserem Körper funktioniert ganz von selbst und wir nehmen es oft garnicht wahr. Vielleicht magst Du Deinen Füßen auch einmal dafür danken, dass sie dich den ganzen Tag tragen.

 5. Achtsam warten

Hast Du Dir schon einmal überlegt, wieviel Zeit unseres Lebens wir mit warten verbringen? Beim Arzt, in Ämtern, im Supermarkt an der Kasse, an der Ampel, in Meetings… Ganz automatisch greifen wir in solchen Momenten oft zum Handy oder verbringen sie mit unnötigen Gedanken und Tagträumen. Wir können diese Zeiten jedoch auch bewusst nutzen und unsere Achtsamkeit kultivieren. Nimm ein paar tiefe Atemzüge und nimm wahr, was sich Dir gerade zeigt. Vielleicht ist da gerade Ungeduld, Ärger, eventuell spürst Du eine Anspannung im Körper. Vielleicht kannst Du die Wartezeit auch als willkommene Unterbrechung des durchgetakteten Tages sehen, die Dir ermöglicht, in Kontakt mit Dir selbst zu kommen.

Viel Glück beim Ausprobieren!

 „Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, dass ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muss der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muss das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.“
Thich Nhat Hanh
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen newsletter anmelden!
Achtsam durch schwierige Zeiten

Achtsam durch schwierige Zeiten

Wir stehen aktuell vor Herausforderungen, die wir uns noch vor Kurzem so nicht vorstellen konnten. Und natürlich bringt diese ungewohnte Situation auch schwierige Emotionen mit sich. Vielleicht machen wir uns Sorgen, haben Zukunftsängste, fühlen uns einsam, spüren Wut oder auch Ohnmacht.

Wir haben oft die Tendenz, schwierige Emotionen einfach wegzudrücken und zu versuchen, diese durch Ablenkung z.B. mit Social Media oder Netflix zu verdrängen. Dadurch werden sie jedoch nur stärker und kommen bei Gelegenheit durch die Hintertür wieder zurück. „What you resist – persists.“

Wir haben jedoch auch die Möglichkeit, achtsam und mitfühlend mit unseren Gefühlen umzugehen, können ihnen Raum geben und sie somit in etwas Heilendes transformieren. Schwierige Emotionen sind Teil des Lebens – auch sie gehen vorbei! Ich möchte Dir hierfür zwei Übungen der bekannten, amerikanischen Meditationslehrerin und Psychologin Tara Brach vorstellen, die sehr hilfreich sein können, wenn Du Dich in schwierigen Gefühlen verlierst.

Auch Menschen ohne Meditationserfahrung können Atemübungen helfen, aus der Gedankenspirale auszusteigen und zur Ruhe zu kommen. Eine einfache Übung hierzu: Nimm drei tiefe Atemzüge, zähle beim Einatmen bis fünf und beim Ausatmen wiederum bis fünf. Und versuche während des Ausatmens die Anspannung loszulassen.

Ein zweite wichtige Übung für den Umgang mit schwierigen Emotionen ist RAIN. Dabei nehmen wir unsere aktuellen Emotionen achtsam und mitfühlend wahr.

 
  • R steht für „Registrieren“ (Recognize) 
    • Es geht darum, bewusst wahrzunehmen, was gerade vor sich geht. Welche Gedanken sind im Vordergrund, welche Gefühle, Körperempfindungen sind da? Ein Innehalten ist hierfür natürlich die erste Voraussetzung, damit ich achtsam wahrnehmen kann, was im gegenwärtigen Moment bei mir los ist.
  • A steht für „Alles darf sein“ (Allow)
    • Bleibe bei der Erfahrung und erlaube ihr so zu sein, wie sie ist. Oft wollen wir negative Gefühle gleich loswerden. Hier geht es jetzt um ein bewusstes Annehmen der Erfahrung. Vielleicht hilft es Dir, Dir hierbei selbst zu sagen: „Ja, da ist gerade Wut/Trauer/Angst/… und sie darf da sein.“
  • I steht für „Interessiert und freundlich erforschen“ (Investigate with interest and care)
    • Richte Deine Aufmerksamkeit noch stärker auf Dein gegenwärtiges Erleben und erforsche es neugierig und voller Wohlwollen. Wie fühlt sich dieses Gefühl im Körper an? Ist da vielleicht Enge, Druck, Wärme, Kälte,… im Körper spürbar? Vielleicht kannst Du aus einer Beobachterperspektive wahrnehmen, wie sich Dein Körper anfühlt, wie es ist, mit diesem Gefühl zu sein. Somit lässt die Identifikation mit dem Gefühl los und Du kannst einen Raum schaffen, in dem Du erkennen kannst, dass Du mehr bist als Dein Gefühl.
  • N steht für „Nähren mit Selbstmitgefühl“ (Nurture with self-compassion)
    • In dem Moment, in dem ich erkenne, dass es mir nicht gut geht, kommt Selbstmitgefühl zum Tragen. Es geht um einen radikalen Akt der Selbstfürsorge. Versuche zu erkennen, was Dir in dieser Situation gerade helfen kann und gib es Dir selbst. Eventuell sind es tröstende, verständnisvolle Worte, die Du Dir selbst zuflüstern kannst, vielleicht auch eine Geste. Mir hilft es, eine Hand auf den Herzbereich zu legen. Wenn es Dir schwerfällt, Dir selbst Fürsorge zu geben, kann es Dir helfen, wenn Du Dir vorstellst, dass ein guter Freund freundlich und liebevoll für Dich da ist.
Nachdem Du diese Schritte von RAIN durchgeführt hast, bleibe noch einen Moment in Stille sitzen. Nimm wahr, wie es Dir geht. Wenn wir lernen, auch schwierige Emotionen achtsam und mitfühlend wahrzunehmen und ihnen Raum geben können, können wir sie heilen und transformieren, so dass wir sie auch vollständig loslassen können.
 
Gib Dir aktuell die Zeit, die Du brauchst, um in Kontakt mit Dir zu kommen. Denn jetzt ist es umso wichtiger denn je, sich nicht vom Strudel negativer Gedanken und Gefühle wegziehen zu lassen und achtsam innezuhalten. Bleib gesund!
 
 
 
Vertiefende Ressourcen:
 
 
 
 
 
 
 
 

Bleib auf dem Laufenden über Aktuelles und erhalte Inspirationen für ein erfülltes Leben im Hier & Jetzt!

zum kostenlosen newsletter anmelden!
X
X